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Mittwoch, den 21. März 2012 um 13:17 Uhr |
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In der Türkei ist die Gemeinde (Cemaat) des in den USA lebenden pensionierten Imam Fethullah Gülen mit bis zu sieben Millionen Anhängern die einflußreichste islamische Strömung. Das Gülen-Netzwerk umfaßt weltweit über 1000 Privatschulen, Studentenwohnheime und Krankenhäuser in über 100 Ländern. Dazu kommen Medien und Wirtschaftsunternehmen wie die auflagenstärkste türkische Tageszeitung Zaman, der Fernsehsender Samanyolu und die Bank Asya. Kritiker werfen der Gülen-Bewegung die systematische Unterwanderung von Polizei und Justiz in der Türkei und Inhaftierung Tausender Oppositioneller – von kurdischen Kommunalpolitikern über kritische Journalisten bis zu hochrangigen Militärs – vor.
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NICK BRAUNS: Mörderische »Wölfe« |
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Dienstag, den 21. Februar 2012 um 23:22 Uhr |
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Parallel zu einer Ausweitung der Verhaftungswelle gegen kurdische und linke Politiker und Journalisten sowie Luftangriffen auf Guerillakämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Türkei kam es in den letzten Monaten europaweit zu einer Welle von Aufmärschen türkischer Nationalisten. Dominiert wurden die offenbar zentral über türkische Konsulate gesteuerten und meist über Facebook beworbenen Demonstrationen von Anhängern der Grauen Wölfe. Mehrfach kam es dabei auch in Deutschland zu versuchten Lynchangriffen türkischer Faschisten auf kurdische Vereine, Läden und Passanten.
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NICK BRAUNS: »Zweite Ermordung« |
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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 15:19 Uhr |
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Eine »zweite Ermordung« hat die linke Tageszeitung Birgün am Mittwoch das am Tag zuvor ergangene Urteil eines Istanbuler Gerichts gegen mutmaßliche Hintermänner der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink genannt. Die Richter hatten die Ermordung des Herausgebers der armenisch-türkischen Wochenzeitung Agos durch einen jugendlichen Faschisten am 19. Januar 2007 in Istanbul zum Werk von Einzeltätern erklärt. Der Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wurde fallengelassen, da es keine Beweise für ein Komplott gegeben habe.
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Neue Etappe - Die kurdische Frage nach der Parlamentswahl in der Türkei |
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Samstag, den 16. Juli 2011 um 13:31 Uhr |
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Es gäbe zwei Alternativen, hatte Abdullah Öcalan im Vorfeld der türkischen Parlamentswahlen vom 12. Juni erklärt. Entweder leite die Regierung einen offiziellen Lösungsdialog mit der kurdischen Seite ein; oder der Konflikt, der in den letzten Jahrzehnten bereits 40000 Menschenleben gekostet hat, eskaliere in einem auch auf die türkischen Städte übergreifenden »revolutionären Volkskrieg«. Dies ist keine leere Drohung, denn weiterhin sehen Millionen Kurden den seit seiner Verschleppung 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer gefangen gehaltenen Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als ihren politischen Repräsentanten.
Mit nahezu 50 Prozent der Stimmen konnte die seit Ende 2002 regierende islamisch-konservative AKP (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan das dritte Mal in Folge bei einer Parlamentswahl deutliche Zugewinne verbuchen; doch mußte sie Stimmenverluste in den kurdischen Landesteilen hinnehmen. Großer Gewinner war hier der aus der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie (BDP) gemeinsam mit 16 weiteren kurdischen und sozialistischen Parteien und Gruppierungen gebildete »Block für Arbeit, Demokratie und Freiheit«.
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Freitag, den 04. Februar 2011 um 15:21 Uhr |
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat seinen arabischen Amtskollegen nahegelegt, auf des Volkes Stimme zu hören. Unterdessen werfen ihm Kritiker im eigenen Land vor, er gebärde sich wie ein Sultan, der seinen Untertanen die richtige Lebensweise vorschreiben wolle.
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